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Noch nichts angekündigt. Zuletzt: The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom – Ratgeber zur Vorbestellung, .
Ein entzückendes Jump-'n'-Run-Abenteuer mit Katze in einer Cyberpunk-Welt, die es zu erkunden lohnt.
Stumme Hauptfiguren sind in Videospielen nichts Neues, doch Stray treibt dieses Konzept an einen wirklich interessanten Punkt. Halb Plattformer, halb klassisches Adventure: Diese neongetränkte, von Robotern bevölkerte Cyberpunk-Welt verwandelt sich aus deiner Perspektive – nur wenige Zentimeter über dem Boden – in ein gigantisches Klettergerüst. Die Idee, dich in die Pfoten einer ganz normalen Katze zu stecken, klingt oberflächlich betrachtet albern, doch Stray nutzt dieses flauschige Vehikel, um eine wirklich fesselnde Geschichte mit einigen unterhaltsamen Actionmomenten zu erzählen. Nicht alle Ideen landen auf den Pfoten, aber das warme Gefühl, das mich schon in den herzallerliebsten ersten Minuten überkam, ließ mich nicht mehr los.
In den 87 Stunden, die ich brauchte, um Elden Ring durchzuspielen, wurde ich emotional regelrecht durch die Mangel gedreht: Wut, als mich die härtesten Herausforderungen niederstreckten, Hochgefühl, als ich sie endlich überwand, und eine ordentliche Portion Trauer um die Berge an Erfahrungspunkten, die ich unterwegs an einige der härtesten Bosskämpfe verlor, die FromSoftware je ersonnen hat. Vor allem aber war ich fast ununterbrochen voller Ehrfurcht – vor den vielen atemberaubenden Ausblicken, dem schieren Ausmaß einer wahrhaft gewaltigen Welt, den oft schaurigen Gegnern und der Art, wie Elden Ring meine Neugier fast immer belohnte, sei es mit einer interessanten Begegnung, einer wertvollen Belohnung oder etwas noch Größerem. FromSoftware nimmt den Ball auf, den The Legend of Zelda: Breath of the Wild ins Rollen gebracht hat, und läuft damit los: Es erschafft eine faszinierende, dichte offene Welt, in der es vor allem um Freiheit und Erkundung geht, und schafft es irgendwie zugleich, ein vollwertiges Dark Souls nahtlos in ihre Mitte zu weben. Es dürfte niemanden überraschen, dass Elden Ring zu einem der unvergesslichsten Spielerlebnisse wurde, die ich je hatte.
Erfolgreiche Fortsetzungen bauen auf vielfältige Weise auf ihren Vorgängern auf – man denke an Mass Effect 2, Assassin's Creed 2 und Uncharted 2. Sie alle verbessern das Vorangegangene, indem sie spannende neue Spielmechaniken ersinnen, Figuren durch fesselnde Geschichten entwickeln und das Missionsdesign für Abwechslung variieren. Mit anderen Worten: Sie nehmen eine solide Basis und verbinden sie mit neuen Elementen zu festeren Bindungen, ganz wie bei einer Legierung – englisch „alloy“ … oder in diesem Fall einer Aloy. Horizon Forbidden West gelingt das mit Bravour: Es baut auf dem ohnehin beeindruckenden Fundament von Horizon Zero Dawn aus dem Jahr 2017 auf und erzählt eine packende Geschichte voller vertrauter, explosiver Kämpfe gegen ausgeklügelte Robotergegner und Actionsequenzen im Blockbuster-Format, ergänzt die Karte aber auch um Siedlungen wie in The Witcher und füllt sie mit großartigen Nebenquests. Es gibt ein echtes Gefühl von Entdeckung und jede Menge fesselnde Hintergrundgeschichte zu ergründen. Das Ergebnis ist ein fantastisches Open-World-Action-Adventure, das trotz einiger alter Gewohnheiten die Versprechen von vor fünf Jahren mit Nachdruck einlöst.