A Plague Tale: Requiem im Test – IGN
Wie ein zuckerberauschtes Kind, das sich bis zum Boden einer Halloween-Tüte voller Süßigkeiten durcharbeitet, ist A Plague Tale: Requiem überzeugt, dass die Dinge, die den ersten Teil großartig gemacht haben, in absurden Mengen noch köstlicher sind. Ihr mochtet riesige Rattenschwärme? Wie wäre es, wenn wir ihre Zahl um den Faktor 1.000 erhöhen! Euch hat eine grausige, erschütternde Reise gefallen, die die Grenzen eurer emotionalen Belastbarkeit ausgetestet hat? Prima, dann steigern wir euer persönliches Leid um 200 %! Dieser Nachfolger eines meiner liebsten Action-Adventures der vorigen Konsolengeneration dreht praktisch in jeder Hinsicht alle Regler auf 11 und profitiert überwiegend von diesen Steigerungen, auch wenn er es mit dem Nihilismus manchmal etwas übertreibt. Mit verbesserten Stealth-Action-Mechaniken, einer fantastischen (und zutiefst deprimierenden) Geschichte und einer Grafik, die mich staunen ließ, ist A Plague Tale: Requiem eine beeindruckende Weiterentwicklung, die die immensen Schrecken, denen es mich aussetzte, locker wert ist.